
Erste Hilfe am Kind sowie Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen vermittelt wichtige Kenntnisse, um bei Notfällen mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen sicher handeln zu können.
Die Teilnehmenden lernen unter anderem den richtigen Umgang mit typischen Notfällen im Kindesalter, wie Altemnot, Fieberkrämpfen, Verletzungen oder allerdigischen Reaktionen. Auch lebensrettende Sofortmaßnahmen, die stabile Seitenlage sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Kindern und Säuglingen werden praxisnah vermittelt.
Die Lehrgänge richten sich insbesondere an Eltern, Großeltern, Erzieher*innen, Lehrkräfte, Tagespflegepersonen sowie alle, die mit Kindern arbeiten oder regelmäßig Kontakt zu ihnen haben.
Durch praktische Übungen wird Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen im Alltag, in Betreuungseinrichtungen oder zu Hause gewonnen.
Für Mitarbeitende in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen gilt: Die Erste-Hilfe-Kenntnisse sollten regelmäßig aufgefrischt werden. Viele Träger und Einrichtungen verlangen hierfür eine Fortbildung im Abstand von zwei Jahren. Die Kosten für Teilnehmende aus Bildungs- und Betreuungseinrichtungen werden häufig von den zuständigen Unfallkassen übernommen. Hierfür ist vor dem Lehrgang eine entsprechende Kostenübernahme zu prüfen bzw. zu beantragen.