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Helfer vor Ort

Unsere Helfer vor Ort sind als Mitglieder der Bereitschaft 24h am Tag Einsatzbereit. Sie sind eine Ergänzung in der Rettungskette und fungieren als Bindeglied bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Im Gegensatz zur Gesamtbereitschaft werden unsere Helfer vor Ort nicht zu Großschadenslagen, sondern zu klassischen medizinischen Notfällen im Pfullinger Stadtgebiet alarmiert.

Wie läuft ein Einsatz der Helfer vor Ort ab?

  • In der Leitstelle geht ein Notruf über einen medizinischen Notfall im Pfullinger Stadtgebiet ein
  • Der zuständige Disponent alarmiert zusätzlich zum Regelrettungsdienst auch unsere Helfer vor Ort über die digitalen Meldeempfänger
  • Die Helfer, die zurzeit zur Verfügung stehen fahren mit ihrem Privat-PKW von Zuhause aus an die Einsatzstelle
  • Nach dem Eintreffen beginnen unsere Helfer mit der Erstversorgung des Patienten, betreuen ihn und führen lebensrettende Sofortmaßnahmen durch
  • Wenn der hauptamtliche Rettungsdienst eintrifft übergeben wir ihnen den Patienten. Sie kümmern sich um die weitere Versorgung des Patienten und gegebenenfalls um den Transport ins Krankenhaus
  • Für uns ist der Einsatz an dieser Stelle beendet. Die versorgungslose Zeit des Patienten konnten wir überbrücken und ihn erstversorgen. Nun können unsere Helfer wieder in die Freizeit entlassen werden..

Ausbildung der Helfer vor Ort

Zusätzlich zu einem normalen Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtseinheiten haben unsere Helfer der Bereitschaft eine Ausbildung zum Sanitätshelfer mit 48 Unterrichtseinheiten absolviert in der die Grundkenntnisse der professionellen Patientenversorgung vermittelt werden. Teile unsere Helfer haben sich nach der Ausbildung zum Sanitätshelfer auch zum Rettungshelfer weiterbilden lassen. Außerdem weilen auch mehrere hauptamtliche Mitarbeiter des Rettungsdienstes unter unseren Helfern, die aufgrund ihrer hauptamtlichen Tätigkeit zum Rettungssanitäter oder zum Notfallsanitäter ausgebildet sind.

Ausrüstung der Helfer vor Ort

Da die Einsätze der Helfer vor Ort in der Regel mit dem Privat-PKW des Helfers angefahren werden befindet sich logischerweise auch die Ausrüstung der Helfer vor Ort bei ihm im Auto. Dazu gehören Einsatzkleidung und Notfallausrüstung. 

Die Notfallausrüstung befindet sich in einem Notfallrucksack. Er beinhaltet folgende medizinischen Geräte und Hilfsmittel:

  • Hilfsmittel zur Atemwegssicherung
  • Material zur Beatmung
  • Messgeräte für Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung und Blutzucker
  • Stethoskop
  • Verbandsmaterial
  • Schienungsmaterial für Brüche
  • Defibrillator zur Wiederbelebung

Sauerstoff für die Helfer vor Ort

2017 hat der Jugendgemeinderat der Stadt Pfullingen einen Spendenlauf veranstaltet und entschieden, dass der Erlös daraus die Helfer vor Ort des DRK Pfullingen unterstützen soll.

Das Geld was uns durch den Spendenlauf zugute kam haben wir in bessere Notfallausrüstung investiert. Deshalb haben jetzt einige unserer Helfer zusätzlich zu ihren Notfallrucksäcken eine Tasche mit einer Sauerstoffflasche dabei. Gerade bei Patienten mit Atemnot oder Kreislaufstillstand ist es sehr wichtig schnell Sauerstoff zu geben um einer Schädigung des Gehirns durch den fehlenden Sauerstoff vorzubeugen. So können wir unseren Patienten eine bessere Versorgung bieten.

 

Wir bedanken uns bei unserem Jugendgemeinderat für die Organisation der Veranstaltungen, bei allen Pfullinger Schulkindern, die im Pfullinger Stadion fleißig Runden gelaufen sind um uns zu unterstützen und natürlich allen Unternehmen, die uns für jede gelaufene Runde der Kids einen kleinen Betrag gespendet haben!